Eingekeilt zwischen den beiden verfeindeten Großmächten Deutschland und Frankreich rückte vor 100 Jahren das Saargebiet in den Fokus der Weltpolitik. Die Dokumentation erzählt die Geschichte dieser kleinen Region unter dem Mandat des Völkerbundes in den 1920er und 30er Jahren. Welche unmittelbaren Folgen hatte die Entscheidung der internationalen Staatengemeinschaft für die Saarländer? Wie waren die Auswirkungen auf die Bevölkerung und wie sah ihr Alltag aus? Und welche Auswirkungen hatte wiederum die spätere Entscheidung dieser kleinen Gruppe für den Anschluss an das Deutsche Reich und damit auf die große Weltgeschichte? Mit Hilfe dokumentarischer Bilder, sparsamer szenischer Elemente und Experteninterviews entsteht ein feinfühliges Portrait einer Grenzregion als Spielball der Weltpolitik.

Autor/Regie: Mathias Haentjes

Regie: (Inszenierungen) Nina Koshofer

Kamera: Klaus Sturm

Kamera (Inszenierungen): Hans Jacobi

Jahr: 2019/20

Auftraggeber: SWR/SR